Gastfreundschaft im Reich der Mitte

„Music flowers exist forever, and friendships trees green forever!”

 

Unter diesem Motto, das der Gouverneur Lu Zhangong aus der Provinz Fujian setzte, tourte die Postmusik Salzburg vom 14. bis 24. Juni 2004 durch das oestliche China.

Mr. Liu von der Handels-Ges.m.b.H. Shenda stellte gemeinsam mit Kapellmeister Franz Milacher in minutioeser Vorbereitung eine Konzerttournee zusammen, bei der die Musiker nicht nur die Gelegenheit nutzen konnten, das chinesische Publikum mit traditioneller oesterreichischer Musik zu erfreuen, sondern auch die besondere Gastfreundschaft im Reich der Mitte genießen zu koennen.

  
Shanghai Skyline Shanghai mit Fernsehturm und Jin Mao Tower
   
Shanghai Einkaufsviertel Shanghai
  
Von Shanghai reiste die Musikgruppe nach Fuzhou, Hauptstadt der Provinz Fujian, wo sie von deren Buergermeister und Gouverneur mit chinesischer Herzlichkeit hochoffiziell empfangen wurde. Die dort stattfindende Messeausstellung, bei der sich auch zahlreiche europaeische Aussteller beteiligten, wurde mit den Klaengen der Postmusik feierlich mit allem Pomp und Pauk unter Tausenden Messebesuchern eroeffnet. 
  
Eroeffnung der Wirtschaftsmesse in Fuzhou Konzert in Fuzhou
 
Mitwirkende und Management bei der Konzertveranstaltung in Fuzhou Saengerin Astrid mit zwei chinesischen Schoenheiten
 

Es folgten an den beiden nachfolgenden Abenden in der jeweils gefuellten Stadthalle Konzerte. Neben dem „Weissen Roessl am Wolfgangsee“, das von Michaela Hubner und Astrid Stumpfl vokal vorgetragen wurde, war einmal mehr der Donauwalzer der musikalische Hoehepunkt dieser Veranstaltungen. Zahlreiche Fernsehuebertragungen und Pressekonferenzen mit der Postmusik fanden statt.

Selbstverstaendlich bot der Ausflug zum „Spring Temple“, ein buddistisches Kloster am  Berg Gushan,  eine interessante Abwechslung und Erholungspause für die Musiker.

 
Kloster auf dem berg Gushan (Trommelberg) Flugelhorntrio vor dem Kloster auf dem Berg Gushan
 

Mit dem Flug nach Xiamen, einer Inselstadt der Provinz Fujian, setzte die Postmusik ihre Konzertreise fort. Leider war Petrus schlecht gelaunt, sodass das Freilichtkonzert, bei dem ca. zehntausend Zuhoerer zu erwarten waren, aufgrund starken Gewitters abgesagt werden musste.

Kapellmeister Franz Milacher und seine Musiker lieszen es sich jedoch nicht nehmen, dem Veranstalter im Festsaal des Hotels einen Ausschnitt aus dem Konzert als „Staendchen“ darzubieten. Als Geste der Freundschaft wurde vom Veranstalter ein fulminantes Abendessen und Geschenke für die Musiker dargeboten.

Ausfluege auf die Insel Gulang Xu sowie die Schiffsfahrt zur Insel Chinmen Tao, im Hoheitsgebiet von Taiwan, folgten am naechsten Tag. Einen gewaltigen Eindruck hinterließ die Skyline von Xiamen, die wir vom Schiff aus bewundern konnten.

 
Auf der Insel Gulang Xu (Klavierinsel) Abfahrt der Trompeter
   
Gruppenfoto auf dem Ausflugsschiff v.l.: Werner Stumpfl, Reisemanagerin, Mathias Schindlauer, Franz Milacher, Zhongyi Liu
   
Hangzhou, Hauptstadt der Provinz Zejiang an der Muendung des Qiantang-Flusses, erreichte die Musikgruppe per Bus. Marco Polo, der diese Stadt im spaeten 13. Jahrhundert erreichte, beschrieb sie als die schoenste der Welt. Ein Einkaufsbummel in der naechtlichen Altstadt folgte.
   
Felsstatuen beim Lingyin Tempel und Hangzhou Pagode auf dem Mondsichelberg in Hangzhou
   

Nach dem Besuch der Pagode „Garten der sechs Harmonien“ und dem „Lingyin Temple“, die groeßte Klosteranlage Chinas, die durch eine Fahrt durch zahlreiche Teeplantagen erreicht wurde,  ging die Reise nach Shanghai zurueck. Ein freier Nachmittag, an dem nach Einkaufsschnaeppchen gejagt, oder die von der Abendsonne getraenkte Skyline bestaunt wurde, stand zur Verfügung.

Am naechsten Tag folgte der Abschied vom Reich der Mitte. Und Erinnerungen, die bleiben:

 

Jene Blumen der Musik, die für immer erbluehen, und jene Baeume der Freundschaft, die immerdar ergruenen.

 

 

 

 

 

 Postmusik Salzburg